Interview mit Thierry Bader

7. May 2019

Thierry, beschreibe dich in drei Sätzen als Person!

Mein Name ist Thierry Bader und ich bin 19 Jahre alt. Ich habe eine ältere Schwester, ihr Name ist Jennifer. Ich bin stolz, so eine tolle Schwester zu haben. Meine Hobbies sind Sport allgemein und ich gehe sehr gerne ins Kino.

   

Wann hast du mit Eishockey begonnen?

Das erste Mal auf dem Eis war ich mit zwei Jahren. Aber vorher hatte ich schon zu Hause einen Eishockeyschläger in der Hand und spielte damit Tag und Nacht.

   

Was hat dich dazu bewegt, Eishockey zu spielen?

Ich fand es schon immer cool, Eishockey zu spielen. Aber der Hauptgrund ist natürlich mein Vater.

   

Dein Vater Roger ist aktuell Trainer der Österreichischen Nationalmannschaft. Inwiefern war familiärer Druck da, auch Eishockey zu spielen?

Es war kein Druck für mich da. Ich wollte selber unbedingt Eishockey spielen und Profi werden. Mich hat der Sport schon immer fasziniert.

   

Welche Position spielst du?

Ich spiele am liebsten Center, muss aber manchmal am Flügel spielen.

   

Wie sieht dein Tagesablauf typischerweise aus?

Leider gibt es den typischen Tagesablauf bei mir nicht. Ich bin momentan in drei verschiedenen Teams unterwegs und darum ist jeder Tag anders. Aber in der Regel trainiere ich zwei Mal täglich.

   

Hast du neben Arbeit und Sport noch Zeit für andere Hobbys?

Ich habe schon Freizeit, aber natürlich nicht so viel, wie andere in meinem Alter. Ich bin oft unterwegs und komme auch oft spät nach Hause.

   

Gibt es etwas, das du vermisst, weil du zu wenig Zeit hast?

Nein, nicht das ich wüsste. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Situation. Aber ich geniesse trotzdem einen freien Tag.

   

Bist du abergläubisch, hast du ein Ritual vor einem Spiel?

Nein, ein Ritual habe ich nicht. Ich versuche an einem Spieltag, nicht die ganze Zeit an das Spiel zu denken, sondern ruhig zu bleiben und dann ab dem Einlaufen geht’s los.

   

Was sind deine sportlichen Ziele? Wann willst du sie erreichen?  

Mein nächstes Ziel ist es, die Schweiz an der U20 WM in Montreal zu vertreten. Längerfristig möchte ich im Ausland oder in der Schweiz Karriere machen.

   

Du hast in dieser Saison NLA (Kloten), NLB (Winterthur), Elite A (Kloten) und mit der U20-Nationalmannschaft gespielt. Wo spielst du am liebsten?

Ich spiele überall gerne. Aber NLA ist schon am coolsten wegen der Stimmung und den vielen Zuschauern.

   

Wie war dein erstes Spiel in der NLA vor 5'000 Zuschauern?

Es war sehr cool. Die Stimmung war super. Vor dem Spiel war ich sehr nervös. Aber das ist auch normal so ;)

   

Was hältst du von dem „neuen“ EHC Kloten, der seit dieser Saison aus Kostengründen auf eigene Nachwuchsspieler setzt?

Ich finde es gut, wenn der Verein jungen Spielern, wie mir, die Chance gibt, bei den „Grossen“ mitzuspielen.

   

Was würde dein Trainer sagen, wenn wir ihn nach 3 Stärken von dir fragen würden?

Hmm gute Frage... ich weiss es nicht genau. Vermutlich, dass ich über eine gute Stocktechnik verfüge, läuferisch gut bin und eine gute Spielübersicht habe.

   

Wo sähe er bei dir wohl am meisten Entwicklungspotential?

Ich denke, vor allem im physischen Bereich. Ich muss noch kräftiger werden.

   

Wenn du Sport, Schule und Arbeit vergleichst, wo siehst du Parallelen, wo Unterschiede?

Man benötigt in allen drei Bereichen Diszplin und Verantwortungsbewusstsein. Der Unterschied ist, dass man mit verschiedenen Zielgruppen arbeitet.

   

Wie profitierst du von einer KV-Lehre bei der United School of Sport? Würde es auch mit einer normalen Lehre gehen?

Ich profitiere sehr, da ich dadurch die Möglichkeit habe, an zwei Trainings pro Tag (eines Vormittags und eines Abends) teilnehmen kann. AMR ermöglicht mir viele Freiheiten in Bezug auf den Sport. Natürlich würde es auch mit einer „normalen“ Lehre gehen, aber es erschwert die Situation. Ich hätte auf jeden Fall weniger Schlaf, weniger Freizeit und weniger Zeit für die Familie.

   

Was möchtest du nach der Berufslehre machen?

Zuerst will ich mich aufs Eishockey konzentrieren. Aber ich finde es sehr wichtig eine super Ausbildung abgeschlossen zu haben, damit ich ein zweites Standbein habe. Die Ausbildung bei AMR finde ich sehr spannend und kreativ. Meistens arbeite ich mit Nicole Gubler zusammen und helfe ihr im Marketing. Ich habe jetzt schon verstanden, dass es neben dem Eishockey auch noch andere spannende Berufe gibt.

   
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